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Rallye Dresden-Dakar-Banjul

Wiedenmann Rallye-Team hat das  Ziel der Rallye erreicht…!

Sie sind über 7000 Kilometer von Dresden bis nach Gambia gefahren. Haben sich durch Staub, Dreck und Sand gewühlt und sind fast im Regen ertrunken. O.k., ein paar ganz normale Straßen waren auch dabei. Aber es wurde so manche Nacht fast durch gefeiert – und auch das war harte Arbeit. Sie haben sich an gefühlt Tausenden Polizeikontrollen „vorbei gemogelt“. Von den etlichen Stunden Warterei an den Grenzen ganz zu schweigen…

Nun ist die Rallye „Dresden-Dakar-Banjul“ für Volker Reihs und seine Frau Ulrike Geschichte! Unser Rallye-Team ist nun schon seit einigen Tagen in Gambia und langsam fällt auch der „Reisestress“ ab. Großes Highlight war natürlich nach der Ankunft noch die Versteigerung der Rallye-Fahrzeuge. Hier rollten die Fahrzeuge eines nach dem anderen vor die Menge von kaufwilligen Bietern. Diese gaben ihre Gebote ab und freuten sich riesig wenn sie schlussendlich den Zuschlag bekamen. Sehr gefragt waren die Personenkraftwagen, aber auch die Busse und Transporter (wie unser Wiedenmann-Rally-Sprinter), die hier in Gambia meist als Buschtaxi (…diese heißen im hiesigen Sprachgebrauch „Gellegelle“…) ihr zweites Leben begehen, erzielten hohe Auktionssummen.

Es wurde befürchtet, dass angesichts der augenblicklich etwas angespannten Lage in Gambia die potenziellen Käufer etwas verhaltener bei der Geldausgabe vorgehen bzw. nicht so zahlreich zur Auktion erscheinen würden. Aber diese Sorge bewahrheitete sich zum Glück nicht. Unser „Rallye-Sprinter“ wurde für unglaubliche 190.000 „Dalasis“ versteigert, was einem Gegenwert von ca. 3.800 - 4.300,- € (…je nach Wechselkurs!) entspricht.

Die Zeit während der Versteigerung wurde den Teilnehmern durch Dresdner Christstollen (immerhin war der dritte Advent…) versüßt. Am Ende waren alle zufrieden über den Erlös ihres Fahrzeuges - und manche sogar überrascht….

Aber was zählt ist letztendlich der Gesamterlös, der sich nicht verstecken muss! 100% des Gesamterlöses von insgesamt 67.000,- € gehen an die Hilfsorganisation DBO (Dresden-Banjul-Organisation). Diese investiert die Summe nun in den Betrieb von zwei Schulen und einem Gesundheitszentrum.

Wir gratulieren unseren beiden Abenteurern Volker und Ulrike Reihs ganz herzlich zur Zielankunft und zum Auktionserfolg. Wenn die beiden demnächst wieder für einen guten Zweck auf Abenteuerreise gehen, dann wird Wiedenmann sie sicherlich wieder dabei unterstützen…

Helping People - Connecting Continents

Hotel & Camp Dior
Über die Dühnen
Über die Dühnen
Desert
Camel
Dusty Road
Dusty Road
Eingegraben
Reifenwechsel
Reifen aufpumpen
Sunset
On the way to Banjul
On the Road
Scheffener Freiheit
Teilnehmer
Strandauffahrt
Am Meer
Karawane am Meer
Am Strand
Sunset
Versteigerung
Hello
 
 

News von unserem Rallye-Team Volker & Ulrike Reihs auf ihrer Reise

Hier der erste Live-Bericht von Ulrike Reihs:

"Also los ging's am 19. November 2016  in Sachsen, in der Landeshauptstadt Dresden war Pressetermin vor der Semperoper. Im strömenden Regen trafen sich 22 von 32 Teams. Einige Crews stießen erst später zu uns. Nach dem Fototermin fuhren alle Teams nach Hohnstein auf den Marktplatz, von dort gab's ein Shuttleservice zur Brand-Baude im Naturschutzgebiet. In der Baude wartete ein reichhaltiges Buffett und interessante Gespräche mit den Rallyeteilnehmern. Genächtigt wurde dort entweder im Schlafsaal auf einem Matratzenlager, oder in wenigen Zimmern in Betten.

Am nächsten Tag nach kurzer Nacht ging's via Shuttle wieder zum Start auf dem Marktplatz in Hohnstein. Ich habe vergessen zu erwähnen, dass es regnete gelegentlich unterbrochen von einigen Schauern oder Wolkenbrüchen. Wir sind kurz nochmal zu Hause eingekehrt (...ich vergaß unsere Malaria-Tabletten) und fuhren dann zum 1. Stopp nach Breisach zu meiner Schwester. Wir übernachteten und starteten am nächsten Morgen nach Frankreich.

Unterwegs trafen wir den einen oder anderen Teilnehmer der Rallye und fuhren ein Stück gemeinsam. Die nächste Übernachtung war auf dem Hof eines Hotels am Rande von Nimes. Leider stellte sich raus, dass es erste Opfer unter den Autos gab. Ein Auto fiel kurz nach der französischen Grenze mit Motorschaden aus und wurde wieder nach Deutschland rückgeführt. Die Teammitglieder konnten weiter fahren und versuchten ein Ersatzauto zu bekommen, leider schafften sie es nicht, trotz tatkräftiger Ünterstützung der Rallyeleitung.

Von Nimes in Frankreich fuhren wir weiter nach Valencia (Spanien). Bis Algercias verlief die Reise unspektakulär. Wir fuhren durch verwaiste Städtchen, die auf die nächste Urlaubs-Saison warten. An der Fähre kamen dann alle Teams wieder zusammen, es waren fast 40 Autos!

Auf der anderen Seite wurde es dann lustig. Die Zöllner fertigten PKW's, Van's, Busse, Kastenwagen, usw. getrennt ab. Die Pkw's wurden sehr schnell abgefertigt, alle anderen konnten erst nach 4 ½ Stunden weiterfahren. Dafür hatten Sprinter & Co mehrfach die Gelegenheit das Zollgelände zu befahren. Wir wurden von einem Zöllner zum nächsten geschickt, bis auch der Chef des ganzen gemerkt hat, wie blödsinnig das ganze war... Dann ging es aber schnell.

Nach einer Stunde Fahrt in der Dunkelheit kamen wir am Campingplatz an. Nun mussten wir noch unseren Stellplatz finden und konnten das Gewitter in der Nacht genießen.

Am nächsten Tag ging es weiter Richtung Marrakech. Wir fuhren mit zwei Teams über Casablanca nach Marrakech auf den nächsten Campingplatz. Nach einigen Gesprächen entschieden wir uns Marrakech, Marrakech sein zu lassen und sind mit noch zwei Gleichgesinnten über den Atlas gefahren. Unglaublich schön! Sogar eine kleine Schneeballschlacht lieferten wir uns bei einer Pause! Übernachtet haben wir in einem Hotel. Der Besitzer organisierte uns noch ein super leckeres marokkanisches Menü in einem benachbarten kleinen Restaurant.

Am nächsten Tag hatten wir viel Glück mit den Straßen. Nachdem über dem Atlas die Straße durch den vielen Regen und Schnee gelitten hatte ging es anfangs auf sehr gut ausgebauten Straßen weiter, bis wir abbiegen mussten. Die Straße war entweder unterspült, in Bau befindlich, überspült, oder einfach nur kaputt... ich habe noch nie so große Schlaglöcher gesehen. Aber es musste weiter gehen und die Straße wurde auch wieder besser :-) Zur Zeit haben wir uns ein Plätzchen zum Übernachten gesucht und genießen, bei mäßigem Wind, den umwerfend klaren und schönen Sternenhimmel mit Bier, Chips, Brot, Wurst und Käse...!

Bald geht's in die Wüste, wir können es kaum noch erwarten.

Bisschen Wüste konnten wir ja schon mal schuppern, nun sind die Erwartungen noch höher.... Mal schauen was passiert.
Auf dem Weg nach Dakhla haben wir die Steilküste bewundern dürfen, bisschen beängstigend wie dort die Küste abfällt (im wahrsten Sinne des Wortes) und wo trotzdem noch Fischer wohnen.

Von uns hört ihr nun wohl erst wieder was in Gambia, also ab dem 8.12.
Viele warme Grüße aus Afrika!
Volker und Ulli"


Wir berichten bald wieder von den nächsten Etappen.

Neue Bilder von unserem Rallye-Team Volker & Ulrike Reihs auf ihrer Reise

Start Dresden
Start Dresden
Erste Reparaturen und ein Totalausfall
Fähre in Algercias nach Tanger
Schiffsverladung
Am Hafen, warten, warten, warten...
Konvoi
Atlas Gebirge
Kaputte Strassen
Oase
Drivers View - Desert
 

Wiedenmann Seile GmbH unterstützt Rallye Team

Am 19. November 2016 startet die Rallye Dresden-Dakar-Banjul. Bei dieser altruistisch geprägten Rallye werden mit gebrauchten Fahrzeugen Tagesetappen von bis zu 800 km, davon ca. 600 km Off-Road, gefahren. Insgesamt sind in knapp vier Wochen ca. 7200 km  durch sieben Länder auf zwei Kontinenten zu bewältigen. Absolutes Highlight der Tour: 5 Tage mit dem Auto durch die Sahara…
Alle Fahrzeuge, die den Zielort der Rallye = Banjul im Gambia erreichen, werden versteigert und die Erlöse mehreren lokalen Hilfsorganisationen für karitative Projekte (z.B. Bau von Schulen und Krankenhäusern) zur Verfügung gestellt.

Die Firma Wiedenmann Seile GmbH wird diesmal eines der Rallye-Teams unterstützen.
Die Teilnehmer Volker Reihs und seine Ehefrau haben sich einen gebrauchten Mercedes Sprinter gekauft und diesen für die Rallye auf Vordermann gebracht. Derzeit bereiten sie sich auf die teilweise extremen Bedingungen in Westafrika vor.

Um diesen guten Zweck zu unterstützen, möchten wir zur aktiven Mithilfe aufrufen:
Besonders benötigt werden in Gambia:

  •  alte gebrauchte Brillen (Sehhilfen)
  •  sowie Mobiltelefone und Smartphones

Diese können gerne an unserem Stammsitz in Marktsteft oder einer unserer Niederlassungen
abgegeben werden.

Die Hilfsgüter gehen ohne Umwege direkt an die Dresden-Banjul-Organisation – eine anerkannte Hilfsorganisation in Gambia (Westafrika).

Wir werden alle Interessierten auf unserer Facebook-Seite über diese aufregende Reise auf dem Laufenden halten.